Magst du Pferde? Dann guck mal was Lena und Emma so bei ihrer Einsatzstelle machen …

Unsere Einsatzstelle „Die Kreislauflandwirtschaft de Peerdehoff e.V.“ bietet vielfältige Arbeitsmöglichkeiten. Die Kreislauflandwirtschaft de Peerdehoff e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Sitz des Vereins befindet sich in Menslage, Herbergen auf dem Hof „Westendorf Herbergen“.  
Ein großer Teil unserer Arbeit ist die Arbeit mit den Pferden.
Dabei bilden wir Altoldenburger Pferde zur landwirtschaftlichen Arbeit aus. Diese Arbeit dient dazu eine Alternative zur konventionellen Landwirtschaft aufzuzeigen, die ebenso effizient sein kann und natürliche Ressourcen nutzt und den Boden schont.
Außerdem fasst der Verein den Gedanken des Schutzes von alten Haustierrassen auf, so dass zu unseren täglichen Aufgaben auch das Füttern der Schwalbenbauch-Wollschweine, Diepholzer 
Gänse und der Schafe gehört.
 Einen großen Teil der Arbeitszeit verbringen wir auch im Karlsgarten, dieser ist der Höfe- und Dörfeverordnung von Karl des Großem aus den Jahren 812/13 nachempfunden. Der Garten dient als Lehrstandort für ein nachhaltiges Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein.
Des Weiteren beschäftigen wir uns mit weiteren kleinen Naturschutzprojekten, wie zum Beispiel den Bau von Eisvogel Nisthilfen und von Natursteinmauern. 
Nach eigenem Interesse können wir in den landwirtschaftlichen Betrieb des Hofes rein schnuppern, der im Sinne der Kreislauflandwirtschaft arbeitet. 
Wer Lust hat viel in der freien Natur und selbstständig zu arbeiten, viel Neues und die Kreislauflandwirtschaft als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft kennen lernen möchte ist bei uns genau richtig! 
Für mehr Informationen schaut gerne bei uns auf Instagram @depeerdehoffe.v. ,
Facebook @dePeerdehoffe.V. und der Webseite:  http://www.depeerdehoff.de/ vorbei dort gibt es genauere Informationen und viele Updates zu unserer täglichen Arbeit. 

Das macht Maiken bei ihrer Einsatzstelle

04.19 Institut f. Biologie und Umweltwissenschaften (IBU)

Moin,

Ich bin Maiken, die FÖJlerin des Institutes für Biologie und Umweltwissenschaften an der Uni Oldenburg – oder eben einfach des IBUs. Das IBU ist eine Einrichtung der Universität, die dafür zuständig ist, Lehrveranstaltungen im Themenbereich Biologie sowie Umweltwissenschaften für die Studenten zu organisieren, aber auch Umweltforschung zu betreiben. In meinem FÖJ bin ich hauptsächlich in der Forschung eingesetzt, die sich auch damit befasst, geeignete Naturschutzmaßnahmen zu entwickeln.

Hier in den Arbeitsgruppen Gewässerökologie und Vegetationskunde, in denen ich angestellt bin,  werden verschiedenste Projekte betreut, sodass ich unter anderem bei der Erforschung von Stechmücken und bedrohten Pflanzenarten helfe. Meine Aufgaben sind dabei sehr vielfältig. Im Sommer bin ich z.B. viel mit den Doktoranden im Freiland unterwegs, um Ihnen bei der Probenahme und Datenerhebung für ihre Arbeiten zu helfen. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass ich knietief in matschigen Gräben stehe, Stechmücken mit einer Art Staubsauger einfange oder auf alten Truppenübungsplätzen seltene Pflanzen zähle. Im Winter hingegen werde ich meistens im Labor eingesetzt um Proben zu sortieren oder zum Beispiel die darin enthaltenen Arten zu bestimmen.

Auch dabei bekomme ich so manche Überraschungen unter dem Binokular zusehen, beispielsweise grüne Mücken.

So wird mir bei der Arbeit in unserem Team aus Professoren, Technischen Angestellten und Doktoranden sowie Studenten nie langweilig, weil ich jeden Tag andere Aufgaben habe und dadurch immer etwas Neues lernen kann.